Berufsschule Friseure

 

Voraussetzungen

friseure 8Die Ausbildung im Friseurberuf ist geprägt durch das Zusammenwirken von zwei verschiedenen Lernorten, dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule ( = duales System). Voraussetzung für den Besuch einer Friseur-Fachklasse ist der Abschluss eines Ausbildungsvertrags mit einem ortsansässigen Ausbildungsbetrieb im Friseurhandwerk.

Auszubildende, die vor Vollendung des 21. Lebensjahres eine Berufsausbildung beginnen, sind zum Besuch der Berufsschule verpflichtet. Wer nach Vollendung des 21. Lebensjahres eine Berufsausbildung beginnt, ist zum Besuch der Berufsschule berechtigt, nicht mehr verpflichtet.

Ziel des Bildungsganges

friseure 7Die Berufsschule vermittelt in den Fachklassen des dualen Systems die für den Beruf erforderliche berufliche Grund- und Fachbildung in Verbindung mit einer erweiterten Allgemeinbildung. Die Schülerinnen und Schüler sollen durch die Ausbildung zum selbständigen Planen, Durchführen und Kontrollieren der geforderten Arbeiten sowie zu Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft befähigt werden.

Betrieb und Schule verbindet dabei das Bestreben, die Ausbildungsinhalte praxisbezogen, ganzheitlich und handlungsorientiert zu vermitteln.

Organisation und Unterricht

Der Ausbildungsgang dauert in der Regel drei Jahre. Der Unterricht wird in Teilzeitform erteilt und umfasst laut „Verordnung über die Ausbildung und Prüfung in den Bildungsgängen des Berufskollegs"" 480 Unterrichtsstunden pro Jahr. Er erstreckt sich auf folgende Bereiche und Fächer:

- Berufsbezogener Lernbereich mit den Bündelungsfächern Pflege und Gestaltung, Farb- und Formveränderung sowie Salon- und Kundenmanagement. Weiterhin wird Wirtschaftslehre- und Betriebslehre unterrichtet

- Berufsübergreifender Lernbereich mit den Fächern Deutsch/Kommunikation, Religionslehre, Sport/Gesundheitsförderung, Politik/Gesellschaftslehre

- Wahlbereich mit Angeboten im Fach Englisch

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Abschlüsse

Die Berufsausbildung schließt ab mit der Gesellenprüfung vor der Gesellenprüfungskommission der Friseurinnung Mönchengladbach. Die Fotos unten zeigen angehenden Friseurinnen an unserem "Tag der offenen Tür".

Unabhängig davon erwerben Auszubildende in der Berufsschule den Berufsschulabschluss, wenn ihre Leistungen am Ende des Bildungsganges in allen Fächern mindestens „ausreichend" oder in nicht mehr als einem Fach „mangelhaft" sind.

Dieser Berufsschulabschluss ist nach dem Berufskolleggesetz dem „Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss nach Klasse 10" gleichgestellt. Schülerinnen und Schülern wird neben dem Berufsschulabschluss der „Sekundarabschluss I – Fachoberschulreife" zuerkannt, wenn sie eine Berufsschulabschlussnote von mindestens 3,0 erreichen, die Berufsabschlussprüfung bestanden und die für die Fachoberschulreife notwendigen Englischkenntnisse nachgewiesen haben.

Die obere Schulaufsichtsbehörde kann zulassen, dass an die Stelle von Englisch eine andere Fremdsprache tritt (Sprachprüfung).

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