Ein herzliches Willkommen im Maria-Lenssen-Berufskolleg!

Das Kerngeschäft von Schule ist guter Unterricht! Eine gute Schule versteht sich aber auch als wertvoller Lebens-, Arbeits- und Erfahrungsraum, in dem Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer in lebendiger Atmosphäre z. B. ihre Projekte, Unterrichtsgänge, Wettbewerbe, Arbeitsergebnisse planen, umsetzen und innerhalb und außerhalb der Schule der Öffentlichkeit vorstellen. Nachfolgend stellen wir unsere Räumlichkeiten und einige unserer Aktivitäten vor, die wichtiger Bestandteil unseres Schullebens sind.


 

Abschlussfeier der Bekleidungstechnischen Assistenten

Abschlussfeier HBFBNoch einmal wurden die Abschlusskollektionen „Blue&Black Fusion“ der Oberstufe auf die Büsten gezogen, damit sie einen gebührenden Rahmen für die Zeugnisübergabe der Bekleidungstechnischen Assistenten bieten konnten. Am 30. Juni 2017 nahmen die Schülerinnen und Schüler ihre Zeugnisse in der wunderschönen Aula des Maria-Lenssen-Berufskollegs entgegen. Begleitet wurden sie von Eltern, Freunden, Verwandten und Bekannten, die stolz die Feier verfolgten. Unterhaltsame Reden von den Klassensprecherinnen, der Abteilungsleiterin und dem Schulleiter rundeten die Veranstaltung ab. Auch gab es eine Bestenehrung, bei der die Schülerinnen Kira Jansen und Rima Diab einen Preis für ihre herausragenden Leistungen bekamen. In einem anschließenden Spiel, bei dem die beiden Schülerinnen auf Kinderfotos ihre Lehrer erkennen mussten, stellte sich Kira Jansen als die „Beste der Besten“ heraus. „Wir wünschen allen Absolventen des Jahrgangs alles Gute für die Zukunft. Schreiben Sie Geschichten, die Sie später gerne erzählen, und besuchen Sie uns immer wieder am MLB. Wir sind auf Ihre Geschichten schon sehr gespannt.“ Das war die abschließende Aufforderung der Abteilungsleiterin in Anlehnung an ein Poetry-Slam von Julia Engelmann. In dem Sinne hoffen wir, dass wir schon am Tag der offenen Tür am 25. November 2017 alle Ehemaligen wiedersehen werden.

Christiane Postler

'Prinz Seltsam' – Erzähltheater 'on tour'!

ErzähltheaterDas Familienzentrum 'Apfelbaum' aus Wassenberg lud Studierende der Fachschule für Sozialpädagogik Oberstufe mit ihrem Erzähltheater 'Prinz Seltsam' am 30. Juni 2017 in ihre Einrichtung ein. Der Aufführung in der Turnhalle folgten die Vorschulkinder gebannt – unter Einsatz eines Kamishibais, mehrerer Cajons sowie weiterer Sound-Effekte, in Kombination mit Schattentheater, Verkörperung der Figuren des Bilderbuches durch die Studierenden konnten die Kinder in die ‘königliche Erzählung‘ eintauchen. Eine zweite Vorstellung gaben die Studierenden für die Vorschulkinder der KiTa 'Rosengarten' (siehe Foto). Im Anschluss an die Aufführungen wurden die Studierenden durch das Familienzentrum geführt. Mit inspirierenden Eindrücken für die eigene berufliche Zukunft endete eine erfolgreiche Kooperation.

Martina Kupka

Patenschaft für die NS-Opfer von Waldniel

Patenschaft WaldnielFür 548 Menschen, die als Psychiatriepatienten, darunter 99 Kinder, in der NS-Zeit in der Provinzial Heil-und Pflegeanstalt Waldniel-Hostert Opfer von Zwangssterilisation, Mangelernährung und 'Euthanasie' wurden, suchen die Arbeitsgemeinschaft Katharina Struber (Bildende Künstlerin) und Klaus Gruber (Architekt) im Auftrag des Landschaftsverbandes Rheinland, in Kooperation mit dem Berufskolleg Viersen sowie der Europaschule Schwalmtal Paten – Paten, die den Namen eines Opfers mit ihrer eigenen Handschrift in ein Wachsplättchen schreiben. Die Gedenkstätte vor Ort soll neu gestaltet werden; an einer Mauer werden die Namen der Opfer auf Messingplättchen angebracht – die Wachsplättchen sind dafür die Grundlage. Auf diese Art wird nicht nur namentlich an die Opfer erinnert, mit der persönlichen Schreibweise wird jedem Einzelnen entgegen der erlebten Gräuel ein Stück Menschlichkeit wiedergegeben. Bewegt von der Idee haben am 26. Juni 2017 Studierende der Fachschule für Sozialpädagogik, Schüler der FOS sowie Lehrer vom MLB mit ihrer Handschrift für 38 Menschen - Erwachsene, Jugendliche und Kinder -, die dort ums Leben gekommen sind, die Patenschaft übernommen. Der Augenblick des Schreibens der Namen war für alle ein Augenblick des Innehaltens – 'ein Gefühl des mit der Person verbunden Seins'.

Martina Kupka

Schüler der Modeschule besichtigen TextilTechnikum

TextiltechnikumBevor die Mittelstufe der Bekleidungstechnischen Assistentinnen/Assistenten in ihr 8-wöchiges Betriebspraktikum geht, hat sie im Monforts Quartier das TextilTechnikum besucht. Die international einzigartige Sammlung der Textiltechnik zeigt eindrucksvoll, wie Mönchengladbach zum Beinamen 'Rheinisches Manchester' kam. 'Vor der Industrialisierung war alles Handarbeit', erklärt Historikerin Rebecca Ahmed am Beispiel der Flachsherstellung. Lachend bedient sie einen Handwebstuhl und zeigt den Schülern so, dass Sie 'Gut in Schuss' ist. Ausgehend von England kam durch die Industrialisierung 1826 die erste Dampfmaschine nach Rheydt. 'Eine Revolution', sagt der staatl. geprüfte Textiltechniker Holger Hellwig, der für große Augen sorgt, als er die historischen Maschinen in Gang setzt. Mit viel Leidenschaft erklärt er den Weg von der Faser zum Stoff. Die Schüler sind begeistert und die Handys klicken, als dann auch noch die größte Farbstoffsammlung Deutschlands mit über 3500 Fläschchen vor ihnen steht. Abgerundet wurde der lohnende Besuch unter Begleitung der Fachlehrer Ursula van Lengerich und Theo Vallée durch die Ausstellung 'Fashion & Fiction', die inmitten der riesigen Industriehalle präsentiert wird.

Theo Vallée

Theatercollage 'Lebensunwert' – Gedenken an die Opfer der Euthanasie

Gedenkveranstaltung EuthanasieVerachtet, gerichtet, mit Medikamenten vergiftet, mit Injektion betäubt, verhungert, vergast, wegen unwertem Leben vernichtet! … Stille … endlose Stille. Schon die Eingangsworte der Theatercollage 'Lebensunwert', die am 09. Juni 2017 in der Citykirche drei Mal im Rahmen des Mönchengladbacher Gedenktages 'Erinnerung wachhalten – Zukunft bauen' aufgeführt wurde, lassen die ergreifende, gar erdrückende Stimmung, die in allen, die der Einladung zum gemeinsamen Gedenken an die Opfer der Euthanasie gefolgt sind, während der Aufführung aufgekommen ist, erahnen.

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